Das Handbuch der Onanie
Dieses Buch macht glücklich und schön.
Das Buch:
Warum geht einem das frivole Nachbarsmädchen aus den Kindertagen auch im späteren Leben nicht mehr aus dem Kopf; und was dachte das Mädchen damals eigentlich selbst über die Jungs von nebenan?
Was unter der eigenen Bettdecke passiert, das geht keinen anderen etwas an. Hier kann man die ganz großen Lieben ausleben, eine tabulose Zone schaffen. Hier kann man fast alles über sich selber erfahren, zum Beispiel, warum man begehrt und was man selber beim Sex besonders gerne hat. Hier gibt es keine Enttäuschungen, keine Ängste. So fühlt sich die absolute Freiheit an, die keine Rücksichten nimmt, keine Kompromisse schließt.
Fast alle machen es, aber kaum einer traut sich, darüber zu reden: Die Onanie. Sie ist eines der letzten Tabu-Themen unserer Zeit, auch trotz Oswald Kolle immer noch in den Köpfen der Menschen mit allerlei Ängsten und Vorurteilen belegt. Wer ES tut, wird belächelt, weil ihm oder ihr wohl nur der richtige Partner zum Sex fehlt. Onanie wird als Ersatzbefriedigung gesehen, im Schatten der Partnerschafts-Erotik und ihrem bunten Reigen an Spielarten. Es sich selbst und alleine zu besorgen, ist immer noch »Masturbieren«, und das meint: Sich selber schänden. Dabei steckt in der Autoerotik ein ganzer sinnlicher Kosmos, der nicht nur den Heranwachsenden die eigene Sexualität erschließen kann. Onanie bewusst erlebt und zelebriert schafft einen wirklich angstfreien, unbeschränkten Lustgarten, in dem man allein Kraft seiner Phantasie auch von den verbotenen Früchten naschen darf.
Man braucht keine Rücksichten zu nehmen, keine Kompromisse zu schließen, man kann einfach – mit einer Hand am Ruder – Fahrt aufnehmen beim Brain-Sex. Und dabei können Frau und Mann sich sicher sein, dass ihre handgemachte Lust aus biochemischer Sicht genau dasselbe sein kann wie ein heiß ersehntes Schäferstündchen im Zenit der ultimativen Verliebtheit. Wer will, kann die Grenzen verschwimmen lassen zwischen erlebter Zweisam- und feuchter Einsamkeit. Onanie ist mehr als schmutziges Geilreiben; sie sorgt für den Kick im Kopf, der uns die Zärtlichkeit unseres Lebens für die Zeit des Alleinseins konserviert, vom Kleinkind- bis ins Greisenalter.
Der Inhalt:
Meine Mama hat gesagt: »Meine Kinder sollen alle ein eigenes Bett haben; und was da unter der Bettdecke passiert, das geht nur sie selbst was an.« Was da aber passieren könnte, das sagte sie nicht; und das war mir auch auf Anhieb nicht so ganz klar. Es musste aber etwas Heikles sein, etwas Dunkles, sonst wären meine durchweg größeren Geschwister nicht so rot im Gesicht geworden. Das war ganz offensichtlich ein Geheimnis.
Mit wissenschaftlicher Akribie nähert sich daher das Kind von einst dem Mysterium der Onanie, studiert historische Quellen genauso, wie es eigene Erfahrungen unter der eigenen, aber auch unter fremden Bettdecken sammelt; und entschlüsselt so Stück für Stück das Wesen der Autoerotik – auch mit Hilfe neuester Forschungsergebnisse renommierter Wissenschaftler aus dem Gebiet der Psychologie und der Biochemie. Heraus kommt ein umfassendes und für jeden Menschen individuelles Sexual-Szenario, das die Selbstbefriedigung aus ihrer Schmuddelecke der Ersatzbefriedigung herausholt und ihr die Stellung in unserer modernen emotionalen Erlebniswelt zuweist, die ihr als Ausdruck einer bewussten Lebensführung zusteht. Dabei nutzt das Autoren-Ehepaar in seiner immer auch amüsanten und vorbehaltlos offenen Erzählung die Perspektiven beider Geschlechter, um wirklich alle Facetten der Autoerotik zu erfassen. Warum geht einem das frivole Nachbarsmädchen aus den Kindertagen auch im späteren Leben nicht mehr aus dem Kopf; und was dachte das Mädchen damals eigentlich selbst über die Jungs von nebenan?
Die Autoren:
Wiebke und Axel H. Kunert, 31 und 33 Jahre alt, sind seit 11 Jahren verheiratet und leben in einem kleinen Dorf im östlichen Schwarzwald. Wiebke Kunert arbeitet als freie Journalistin für eine Tageszeitung, ist aber hauptberuflich Mutter von drei Kindern und examinierte Arzthelferin. Sie hat in den vergangenen Jahren Mediaprojekte betreut und sich mit Personen-Reportagen einen Namen gemacht. Axel H. Kunert hat Politische Wissenschaften studiert, volontierte anschließend bei den Lübecker Nachrichten und absolvierte Stationen im Verlags- und Public Relations-Wesen. Zuletzt arbeitete er als Leiter eines Fach-Verlages, bevor ihm die öffentlich gewordene Arbeit am »Handbuch der Onanie« den Job kostete, was beweist, wie wenig das Thema bisher in der Öffentlichkeit akzeptiert wird.
Taschenbuch-Ausgabe
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Ca. 240 Seiten
ISBN 3896024027
| Shop | Details | Preis * | Shoplink |
|---|---|---|---|
|
Kosten abhängig vom Porto der Post aus Österreich.
|
10.99 Euro | jetzt kaufen |
* Alle Preisangaben ohne Gewähr.
** Die Versandkostenangaben gelten für Lieferung innerhalb von Deutschland.
